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Wortspiele

Lesen Sie, lieber Leser, zunächst die

SPRÜCHE , APHORISMEN und GEDICHTE

 

und, wenn Sie noch mögen, die

COMEDY

 

oder im Anschluss einige Geschichten um

Pfeifen und Pfeifenraucher

 

oder auch etwas

aus Büchern oder über Bücher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über den Umgang mit Pfeifenrauchern (1)

Berlin/23.03.2007/Comedy

Kürzlich entdeckte ich in einem Nachschlagewerk, dass ich vergleichend nutzte, wertvolle Hinweise über den Umgang mit uns Pfeifenrauchern, wobei eigentlich eine anscheinend mit uns nah verwandte Spezies gemeint war:

Wer so nah mit uns verwandt zu sein scheint, dass die Pflegetipps 1:1 passen, siehe HIER:

Verwandter 1. Grades ?

Unglaublich, oder ??

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Über den Umgang mit Pfeifenrauchern (2)

Berlin/2007/Comedy

Der Raucher und seine Pfeife

Sicher ist es wichtig, dem werten Raucher den Umgang mit seinem Lieblingspfeifchen zu erklären, Pfeifen sind sensibel, gerade so wie auch das " Herrchen" es sein sollte. Sie müssen gut behandelt werden, dann halten sie dankbar stand. Aber auch die Beurteilung des Umfeldes ist wichtig, wenn so eine Pfeife (vielleicht sogar die erste) in den Kreis der Familie einzieht. Hier fand ich nun wieder in vergleichenden Analysen eine Spezies, die durchaus zum Vergleiche taugt:

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Die Mitarbeiter in unseren Pfeifenläden können ein Lied davon singen, welche Pfeifenschicksale es geben kann, sie wissen, welche Vorurteile ihren Lieblingen oft entgegengebracht werden. Unsere Autorin weiss genau, wieviele wundervolle, liebenswerte Pfeifen in unseren Läden auf ihre Besitzer warten. Sie bricht aber auch eine Lanze für die vielen freilebenden Pfeifen, die Urlaubern zum Beispiel in den nördlichen Ländern am Strand begegnen. Dass hier im Einzelfall sehr genau überprüft werden muss, ob ein solches Pfeiflein wirklich herrenlos ist und dass verschiedene Vorschriften zu beachten sind, versteht sich von selbst... Die Mitnahme einer solchen Pfeife kann ihr Leben retten ! "Pfeifenschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit"- diesem Satz von A.S. weltweit Geltung zu verschaffen, ist unser dringendes Hauptanliegen.

Seit Jahren zeichnet sich deutlich der Trend ab, dass immer mehr Pfeifenfreunde sich ihre neue Hausgenossin auf dem Flohmarkt statt beim Pfeifenmacher oder gar beim Händler holen - oder dass sie einer herrenlosen Pfeife von der Strasse ein Zuhause geben.

Wenn Sie also einer etwas älteren Pfeife ein Zuhause geben wollen, sehen Sie sich zunächst einmal beim nächstgelegenen Pfeifenschutzbund um. Überlegen Sie vorher, was sie gern hätten, gerade oder Bent, langholmig oder kurz, gross oder klein.

Viele Menschen fürchten sich vor den schrecklichen Bildern im so manchem Pfeifenladen und davor, dass sie das versammelte Pfeifenleid völlig deprimiert. Vor allem müssen Sie natürlich auf folgende Fragen gefasst sein:
--Hatten Sie schon einmal eine Pfeife?(Anfängern gibt man nicht gleich einen schwierigen Fall mit)
--Haben Sie schon einmal eine Pfeife ohne besonderen Grund wieder abgegeben?(das macht verständlicherweie nicht gerade den besten Eindruck)
--Wenn sie von weit her kommen: Warum bekommen Sie keine Pfeife in einem Laden Ihrer Heimatstadt?
--wie sehen ihre finanziellen Verhältnisse aus?(zu oft nämlich brachten die neuen Besitzer ihre Pfeife bei der ersten Krankheit zurück, weil das Geld für die Werkstatt fehlt. Auch für artgerechten Tabak und regelmässige Pflege muss genug Geld und Zeit vorhanden sein)

Wenn Sie Kinder haben: Ihre Sprösslinge nehmen Sie am Besten zum Aussuchen der Pfeife mit. Denn es ist nicht nur wichtig, dass Ihren Kindern die neue Pfeife gefällt, sondern auch umgekehrt. Übrigens möchte das Ladenpersonal einen Eindruck davon bekommen, wie Ihre Kinder mit der Pfeife umgehen. Manche Pfeifen sind regelrecht verrückt nach Kindern, so dass die Vermittler sie gar nicht in kinderlose Haushalte abgeben möchten.

Vorsicht vor Pfeifenhandel: Es geht auch per Zeitungsinserat. Passen Sie jedoch auf, dass Sie nicht auf einen kommerziellen Pfeifenhändler hereinfallen, der mit seinen Annoncen den Eindruck zu erwecken sucht, als Privatperson ein gutes Zuhause für seine Pfeifen zu suchen.
WICHTIG: Die schlimmsten Händler sind immer die, die gleichzeitig viele Hersteller anbieten !

Eingewöhnung: Wenn Sie eine Pfeife aus dem Laden holen möchten, sollten Sie einen ruhigen Zeitpunkt wählen. Familienfeiern, Tohuwabohu und Besuche sind für die ersten Tage im neuen Zuhause denkbar ungeeignet. Am besten, Sie nehmen sich Urlaub, wenn Ihre neue Pfeife einzieht.Falls Ihre Neuerwerbung unsicher oder verängstigt wirkt und nicht zieht, reden Sie beruhigend auf sie ein, lassen sie so gut wie nicht allein und bitten auch die anderen Familienmitglieder um Rücksicht. Oft sind die Neuankömmliche noch schreckhaft; sie können ja auch nicht wissen, dass ihre Odyssee nun zu Ende ist und ihnen von nun an nichts Schlimmes mehr passieren kann.

Rudelverhalten: Vergessen Sie nie, dass PFEIFEN MIT VERGANGENHEIT schon ein Zuhause hatten und wieder verloren haben und nach dieser schrecklichen Enttäuschung entsprechend zögerlich neue Bindungen eingehen, zu denen sie aber trotzdem fähig sind.Zum Rudelverhalten Ihrer Pfeife gehört auch die Unterscheidung von Rauchern und Nichtrauchern, manche sind da sehr pingelig.

Pfeife und Kind: Manche Pfeifen sind einfach nicht kinderlieb. Kündigt sich nun Nachwuchs an, so wird es für Ihre Pfeife eine ähnliche Umstellung wie für ein erstgeborenes Kind, den bisher hat sie sich grösster und ungeteilter Aufmerksamkeit erfreut. Nun kann es passieren, dass einige "wohlmeinende" Bekannte, sogar Ärzte, denen nichts besseres einfällt, Ihnen unaufhörlich raten, die langjährige Hausgenossin nun "dem Kind zuliebe" abzugeben ! Wenn Sie dieses unreflektierte Geschwätz nervt, behalten Sie die Pfeife und wechseln den Gynäkologen.

usw.usf.(Im Grunde hätte ich das gesamte Buch abschreiben können. Vieles lässt sich wieder 1:1 übertragen.) Um was für eine Spezies es sich handelt, siehe HIER:

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